Folkclub65


Kelly Family im Reichskrankenhaus zu Kopenhagen

Seit die Frau an meiner Seite in der Fußgängerzone beim Stadtfest ihren einstigen Schwarm Jimmy Kelly Straßenmusik machen sah und ihr Lieblingslied „Cover the road“ dort von ihm hörte, flammte wieder die Liebe zur Musik der Kelly Family wieder auf. Sie errötete während der Begenung mit Jimmy und benimmt sich seit dem überhaupt wieder, in Bezug auf diese Sache, wie ein Teenager. Da werden massig Konzertausschnitte bei Youtube angeguckt, dann auf DVD-gebannt und alte Alben durchgehört…..in den letzten 4 Nächten hatte ich 3 KellyFamily-Träume…

Dazu machten wir mit Hilfe der nach Rostock ziehenden sehr guten Bekannten eine wunderbare Entdeckung: „Hospital der Geister“. Eine wunderbar skurile, lustige und auch leicht gruselige dänische MiniSerie von Lars von Trier. Ob des Namen des Regiesseurs ahnte ich anstrengendes Fernsehen aber im Gegenteil: großartige Unterhaltung bot und bietet sich uns da allabendlich dar.

Dann durchziehen folgende Worte unser Wohnzimmer:

Das königliche Reichskrankenhaus steht auf uraltem Sumpfland. Hier waren in alten Zeiten die Färberteiche. Hier wässerten die Bleicher ihre riesigen Tücher. Der Dampf, der aus den nassen Stoffen aufstieg, hüllte den Ort in dauernden Nebel.

Jahrhunderte später wurde hier das königliche Reichskrankenhaus gebaut. Die Bleicher wichen den Ärzten und Forschern, den klügsten Köpfen des Landes mit ihrer hochmodernen Technologie. Zum krönenden Abschluss nannten sie das Krankenhaus „Das Königreich“ [dän.: Riget]. Von nun an sollte gemessen und gezählt werden, auf das nie mehr Aberglaube und Unwissenheit die Bastionen der Wissenschaft erschüttere.

Aber vielleicht wurden sie zu anmaßend in ihrem hartnäckigen Leugnen der spirituellen Welt. Denn es ist, als wären Dampf und Kälte zurückgekehrt. Kleine Ermüdungsrisse erscheinen im Gebäude. Noch merkt man wenig, aber die Tore zum Königreich tun sich wieder auf.



Es schleift
19. Juni 2009, 11:05
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Nun passiert das, was am Anfang schon zu befürchten war. Mein Äußerungsenthusiasmus lässt nach…noch unschlüssig über das Konzept, beginne wieder mich mit Prüfungsinhalten zu befassen….warten wir ab…noch ist der Patient nicht abgeschrieben.



Header weg!
4. Juni 2009, 12:53
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Mein Banner ist verschwunden und wenn ich das neue hochlade bleibts nicht da…….man ey



Agricola
3. Juni 2009, 23:38
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Gestern brachte der Mann von der Post ein schweres Paket. Da war „Agricola“ drin…ein komplexes Strategiespiel, dass auch allein spielbar ist. Sozusagen um mich abzulenken, solange das Kind noch zu jung (gerade 5 geworden und durchschaut trotzdem schon siegreich „das verrückte labyrinth“) , die Freundin uninteressiert und die Mitspieler zum „Siedler von Catan“ spielen fehlen.

„Puerto Rico“ kam auch vor ein paar Tagen. Der Test brachte mich aber nicht voran, is halt blöd ganz allein. Mir fehlen hier aber die Mitspieler in Leipzig, ob meiner Angst vor fremden Menschen.

Agricola spielte ich heute an und was soll ich sagen, dass Spiel ist verflixt vielversprechend und fordert einiges an Überlegung und Bedenken (des Spielzuges).  Allerdings weiß ich nicht, ob es die Siedler von meiner persönlichen Top-10 Spieleliste von der eins verdrängt….aber Platz 2 oder 3 ist locker drin (entscheidet sich nach einem Test von Puerto Rico).

Vielen Dank fpr die Aufmerksamkeit! Zurück in die Funkhäuser…



Tasche wieder da!
2. Juni 2009, 11:58
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Gerade rief meine Freundin nach mir, hörte nicht und sie kam zu mir. Ihre Mutter hatte gerade angerufen, die wiederum von der Polizei. Ihre Tasche sei gefunden worden. Alles drin, wirklich alles…bis auf…na..? Genau…das Geld. Leichtsinnig viel war da drin. Der Fund mildert allerdings leicht. Nachher kann meine Freundin die Tasche abholen fahren.

Gestern beim Grillen erzählte eine gute Bekannte, deren Wegzug (und der ihrer Familie) nach Rostock (kennen uns knapp nen halbes Jahr, seit unserem Umzug hierher)  erstmal eine engere Freundschaft „verhindert“ (dabei passt alles so gut, wohnen gegenüber, die Kinder, beide im gleichen KiGa, vertragen sich super und wir Eltern uns auch, und direkt nebenan ähnliche Konstellation nur das die alleinerziehende Mutter auf Dauer unerträglich ist in ihrer Art und Weise auch, dass Kind dann gleich mit;)) , dass wiederum eine Freundin von ihr auf selben Parkplatz das gleiche passiert war. Am Auto nix zu sehen, Tasche weg.

Also Achtung an alle die am Cospudener See – Ost auf dem Parkplatz (kurzes Stück hinter dem Golfclub Markkleeberg) parken.



Deprimierender Ausflug
1. Juni 2009, 07:40
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Sonntagsausflug zum Cospudener See mit Freundin, ihrer Mutter und Kind. Alles toll, sogar der Ausflug mit dem Dampfer. Rückkehr nach etwa zweieinhalb Stunden zum Auto. Abfahrt. Ankunft. Feststellung Tasche die im Auto lag – weg.  Alles weg: Geld, Schlüssel, Handy und Ausweise. Sicher leichtsinnig die Tasche im Auto zu lassen, aber das Auto war zu: als wir gingen und als wir kamen. Anzeige bei der Polizei. Gedrückte Stimmung am Abend. Nur das Kind, das ausnahmsweise 20.15 Uhr fernsehen. RTL Disneys Dinosaurier. Sie liebt Dinos. Planen Besuch im Berliner Naturkundemuseum. Kind heiterte auf: Wir fragen einfach die ganze Stadt. Dazu grandiose Bibiesk angehauchte Zaubersprüche, genial für ne 5jährige: „Eene meene Asche zurück ist Omis Tasche, eene meene in (oder so ähnlich) alles wieder drin. Hex Hex“ .



Die Nationalzeitung

Gestern war Freitag. Nicht weiter aufregend, sollte man meinen. Freitag ist aber der Erscheinungstag der „Deutschen Wochenzeitung“ die Nationalzeitung. Es ist ein teilweise sehr peinlicher Vorgang dieses Druckerzeugnis käuflich zu erwerben. Schlimmer als etwa einen „Playboy“ oder eine Ausgabe „Girls von FHM“ zu kaufen.

Die Zeitung gibt es nämlich nur unter dem Ladentisch.  Je nach Zeitschriftenladen reagieren die Zeitungshändler anders. Die erste Ausgabe hatte meine Freundin gekauft. Schließlich braucht sie die für ihre Magisterarbeit.  Sie schreibt über Sprachwahl in Zeitungen links(TAZ,Junge Welt) und rechts der Mitte (Junge Freiheit, Nationalzeitung, Preussische Allgemeine Zeitung). Als sie die erste Ausgabe kaufte flüsterte der Verkäufer und rief dann aber quer durch den Laden: „Martina, die Nationalzeitung!“. Martina kam und griff unter den Ladentisch.

Letzte Woche und diese kaufte ich, um ihr einen Gefallen tun.  Ich entschied mich für einen anderen Presseshop. Auch hier, immer schon die TAZ in der Hand: „Ich bräuchte auch noch eine Nationalzeitung.“  Wieder diese Blicke und wieder der Griff unter den Ladentisch. Seltsame Momente.

Dabei ist es durchaus „amüsant“ dieses Presseerzeugnis zu lesen, soviel Dummheit und Schwachsinn auf 20 Seiten. Beim lesen wird einem schwindelig, weil man die ganze Zeit den Kopf schüttelt. Ich frag mich wie die Stammleserschaft aussieht. Würde eher die älteren als die jüngeren Leute vermuten. Aber ganz sicher bin ich nicht. In nächster Zeit werde ich wohl einige Kostproben aus den dortigen Artikeln geben.



Neustart
29. Mai 2009, 07:36
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Neues Blog, neuer Versuch…

eigentlich noch nicht bewusst über die Richtung in die es gehen wird. Es sollte erst allein den Neuigkeiten rund um Thomas Mann gewidmet sein, aber das erschien mir auch eher unproduktiv…dann ein Stück: Die Grüne Post, eine längst vergessene Wochenendzeitung…keine Ahnung…vielleicht schläfts auch wieder einfach ein, wenn die Euphorie des Neuen verfliegt…wir werden sehen was die Zukunft bringt……….



Hello world!
28. Mai 2009, 18:38
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